FUGA - J.S.Bach - Das Weihnachtsoratorium
Weder soll eine falsche Idylle vorgetäuscht, noch eine häusliche Familienfeier vorweggenommen oder eine Fernsehproduktion auf herabgestuftem Niveau nachgeahmt werden.
Ziele sind die Aufhebung einer bloßen Konsumentenhaltung beim Musikhören sowie die Begegnung mit komplexen musikalischen Strukturen, mit vertretbarem Aufwand und ohne den Anspruch des Werkes zu verkürzen.
In der Mitte des Werkes stehen nach Bachs eigenem Verständnis die Choräle; in ihnen identifiziert sich die Gemeinde mit den handelnden Personen - oder lässt das Gehörte in ästhetischer Distanz auf sich beruhen, bewahrt es im Gedächtnis auf. Wichtiger als die unterrichtliche Aufbereitung (z. B. als Formenlehre oder Instrumentenkunde) ist hier deshalb die Herstellung lebensvoller Bezüge. Vorbilder für die Wechselbeziehungen zwischen Bild und Musik entstammen dem überlieferten Brauchtum.Prof. Dr. Harmut Flechsig, Pädagogische Hochschule Ludwigsburg
J.S.Bach - Das Weihnachtsoratorium
(pdf 795 KB - 25 Seiten mit Noten und Bildern)


