
Festspielhaus Baden-Baden
(aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie)Das Festspielhaus Baden-Baden ist mit 2.500 Plätzen Deutschlands größtes Opern- und Konzerthaus.
Der Neubau wurde unter architektonischer Integration des ehemaligen Baden-Badener Stadtbahnhofes (heute: Kassenhalle, Festspielhaus-Restaurant Aida) am 18. April 1998 eröffnet. Architekt war der Wiener Wilhelm Holzbauer. Von Anfang an als privat finanzierter Kulturbetrieb geplant, gelang nach einer öffentlichen Anschubfinanzierung die Umstellung zum ersten privat finanzierten europäischen Opern- und Konzertbetrieb. Die private Kulturstiftung Festspielhaus Baden-Baden ist seit März 2000 Trägerin der Betreiber-GmbH, Intendant ist Andreas Mölich-Zebhauser. Die Kulturstiftung verleiht seit 2003 jährlich den Herbert-von-Karajan-Musikpreis.
Programm
Das Programm des Festspielhaus Baden-Baden ist durch vier Festspielperioden ganzjährig gegliedert. Die Pfingst-, Sommer-, Herbst- und Winterfestspiele bringen jeweils mindestens eine Opernproduktion und zahlreiche klassische Konzerte. Drei bis viermal pro Jahr gastieren renommierte Ballett-Compagnien im Festspielhaus Baden-Baden. Das Programm wird durch Entertainment-Shows abgerundet.
Seit 2003 betreibt das Festspielhaus Baden-Baden ein Education-Programm. Unter dem Motto „Kolumbus – Klassik entdecken“ werden Schüler und Studenten an die klassische Musik herangeführt. Dabei arbeitet das Festspielhaus mit dem Ensemble "Junge Kammeroper Köln" sowie internationalen Experten für die Musikvermittlung zusammen. Neben den „Kindermusikfesten“, einem Schulprojekt, stehen Seminare für die Erwachsenenbildung. Sponsoren ermöglichen den Jugendlichen Opern-, Konzert- und Ballettbesuche.Besichtigung
Das Festspielhaus Baden-Baden kann täglich besichtigt werden. Touren durch das Haus beginnen montags bis freitags um 11 Uhr, an Samstagen, Sonn- und Feiertagen um 14:00 Uhr. Die Besichtigungstour dauert etwa 75 Minuten.


